Landgericht Freiburg

Rechtsreferendare erwartet in Freiburg nicht nur eine fundierte Ausbildung, sondern auch die typisch südbadische Lebensqualität auf hohem Niveau.

Die grüne Hauptstadt des Südwestens

Ob jemals eine Referendarin oder ein Referendar seine Zuweisung zum Landgericht Freiburg als Stammdienststelle bereut hat, ist kaum bekannt - und ebenso unwahrscheinlich. Denn schon das Kernstück der Ausbildung - die praktische Tätigkeit in Justiz und Anwaltschaft - kann sich in der Schwarzwaldmetropole sehen lassen: Neben dem Landgericht ist mit den in Freiburg befindlichen Zivilsenaten des Oberlandesgerichts Karlsruhe, den Außensenaten des Finanzgerichts Baden-Württemberg, mit dem Verwaltungsgericht sowie der Sozial- und Arbeitsgerichtsbarkeit und zehn Amtsgerichten beinahe jede Geschmacksrichtung der Justiz vertreten. Daneben bieten sich zahlreiche renommierte Kanzleien für die beiden Anwaltsstationen an.

Freiburger Referendare profitieren zudem von der gut sortierten Bibliothek des Juristischen Seminars der Albert-Ludwigs-Universität, deren Attraktivität für Studenten aus aller Welt das junge Stadtbild maßgeblich prägt. Leider wirkt sich die Beliebtheit Freiburgs bei Studenten auch auf den Wohnungsmarkt aus: Wer eine bezahlbare Wohnung im Stadtgebiet benötigt, sollte aufgrund der chronischen Knappheit frühzeitig mit der Suche beginnen.

Dank des gut strukturierten Nahverkehrsangebots mit Regionalbahnen, den Breisgau-S-Bahnen sowie Bus und Tram der Freiburger Verkehrsbetriebe (VAG) kommt man jedoch nicht nur innerhalb der Stadt auch ohne Auto zurecht, sondern auch aus den umliegenden Gemeinden problemlos zur Stammdienststelle oder - als Sitzungsbeamter der Staatsanwaltschaft - zu den Amtsgerichten im Bezirk des LG Freiburg.

Der Unterricht für Referendare findet im Landgericht und dem gegenüberliegenden OLG-Gebäude statt, die man in der Salzstraße mitten in der Freiburger Altstadt zwischen Münster und dem Martinstor findet. Regelmäßige Evaluationen sorgen dafür, dass das Unterrichtsniveau in den meist zehn bis über zwanzig Personen umfassenden Gruppen den Erwartungen sowohl der Justiz als auch der Referendare entspricht. Häufig organisieren die Arbeitsgemeinschaften in Eigenregie monatliche Stammtische, Fußballturniere oder ähnliche Freizeitveranstaltungen, die neben der obligatorischen AG-Fahrt zu einem guten Arbeits- und Lernumfeld beitragen.

Apropos Freizeit: Legt man seine Bücher erst einmal zur Seite, hat man als Referendar in Freiburg schier unendliche Möglichkeiten der Freizeitgestaltung: So lädt im Winter der nahe Schwarzwald mit dem Skiverbund Feldberg und dem Freiburger Hausberg Schauinsland zum Wintersport mit anschließendem Après-Ski ein, im Sommer locken zahlreiche Baggerseen im stets sonnigen Breisgau - und der Kaiserstuhl übt nicht nur auf Weinkenner, sondern auch auf Radsportler und Wanderer eine magische Anziehungskraft aus. Daneben liegt Freiburg im Zentrum des Dreiländerecks ideal, um als Basis für Tagesausflüge nach Basel, Colmar, nach Straßburg oder in die Vogesen zu dienen. Und wen es trotzdem in die Ferne zieht, der freut sich über den nahe gelegenen Euro-Airport Basel-Mulhouse-Freiburg ...

Impressionen

Niemand kauft gerne die Katze im Sack. Daher finden potentielle Referendare hier einige Eindrücke aus und von ihrer künftigen Stammdienststelle - und natürlich aus der reizenden Umgebung: der wärmsten Region Deutschlands ...

  • Landgericht Freiburg - Salzstraße 17
  • OLG-Gebäude - Salzstraße 28
  • Rheinebene mit Vogesen
  • Blick in einen Sitzungssaal
  • Foyer im OLG-Gebäude
  • Historische Akten im Landgericht
  • Weinbau am Kaiserstuhl

Landgerichte im Überblick